Visitenkartenpapier

Mit dem geeigneten Papier Visitenkarten selber drucken

Visitenkartenpapier hat ein höheres Papiergewicht als Briefpapier und weist somit eine größere Stabilität auf, wozu auch die geringe Bemessung des einzelnen Kärtchens beiträgt. Das Papiergewicht des verwendeten Kartons für Visitenkarten liegt herkömmlicherweise zwischen 250 gr/qm und 350 gr/qm. Die einzelnen Kärtchen werden aus größeren Papierbögen geschnitten und weisen eine scharfe, saubere Schnittkante auf. Je nach Papierart können die zwei Papierseiten unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, vielmals ist die Vorderseite der Karte weiss gestrichen, die Rückseite etwas gröber strukturiert. Visitenkartenpapier muss nicht zwingend weiss sein, auch andere Farbgebungen finden sich im Praxiseinsatz.

 

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Nun kann gerade für die Erstellung von Kleinstauflagen oder bei Engpässen im zentralen Procurement das Selberdrucken von Visitenkarten im Büro mit dem Abteilungsdrucker oder am heimischen Drucker eine geeignete Zwischenlösung sein. Dies stellt mithin eine besondere Herausforderung an die Konstruktion von Visitenkartenpapier dar. Einerseits muss die Papieroberfläche auf Laser- oder Tintenstrahldruck hin optimiert sein. Vielmehr aber ist eine Lösung zum Beschnitt der Ausgangsbögen im typischen Visitenkartenformat notwendig.

Gängige Büro- oder Heimdrucker sind auf die Aufnahme und Verarbeitung marktüblicher Papierformate spezialisiert, also in der Regel DIN A4. Um nun zu dem für Visitenkarten üblichen Format von 8,5 cm x 5,5 cm zu gelangen, sind Vorrichtungen zum Heraustrennen der einzelnen Kärtchen aus dem Format 21,0 cm x 29,7 cm (i.e.: DIN A4) angezeigt.

Eine solche Vorrichtung zum Heraustrennen wird heute entweder durch Perforation, besser noch Mikroperforation, realisiert. Die Karten weisen dann aber einen durchaus wahrnehmbaren, unsauberen Beschnitt auf.

Eine andere Lösung sind Karten, die bereits ab Werk scharf aus dem Bogen herausgeschnitten sind, und die sich mit diesem über eine rückstandsfreie Klebelösungen fest genug verbunden befinden, sodass die Bögen in einem handelsüblichen DIN A4-Drucker verarbeitet werden können. Die hochwertigere Lösung ist zweifesohne diese letztere. Ihre Ergebnisse lassen sich bei gutem Druckgerät und professioneller Ausführung nur vom Fachmann von Produkten aus der Druckerei unterscheiden.

Selbstverständlich kann auch Papier ohne besondere Vorbereitung zum Drucken gewählt werden. Dieses wird dann nach dem Druck unter Verwendung einer Schneidemaschine auf Visitenkartenformat gebracht.