Visitenkarten Business-Etikette

Visitenkarten und die gesellschaftliche Etikette

Visitenkarten Knigge

Generell gilt, dass Visitenkarten als Aushängeschild einer Person oder eines Unternehmens fungieren. Daraus ergeben sich Regeln, die zu ihrem erfolgreichen Einsatz beitragen können. Sie beziehen sich schon auf die richtige Vorbereitung eines geschäftlichen Treffens, genauso wie auf die Übergabe selbst und die Entgegennahme einer Visitenkarte.

Im viktorianischen England wurden in gehobenen Gesellschaftskreisen Visitenkarten beim Eintritt in ein Haus erst dem Butler gegeben, der damit diese Gäste bei den Hausherren anmeldete. Dazu wurden die Kärtchen von dem Butler auf einem Tablett der Hausherrschaft überreicht.

Auch heute noch gehört es genauso zum guten Ton, zu Beginn eines ersten Treffens zuerst seine Visitenkarten auszutauschen. Dabei ist es oft so, dass zuerst der Gast seine Karte übergibt. Falls das Treffen in Gruppen stattfindet, erhält zuerst der Ranghöhere die Visitenkarte.

Bei der Übergabe sollte man seinem Gegenüber in die Augen sehen. Zudem sollte man Visitenkarten, die man selbst in Empfang nimmt, nicht ungelesen wegstecken. Gerade beim Austausch mit asiatischen Geschäftspartnern sollte man sich Zeit nehmen, eine Visitenkarte bei der Entgegennahme gründlich zu studieren. Zuträglich ist es da, die Visitenkarten mit zwei Händen entgegen zu nehmen und zum Lesen vor sich zu halten. Dieses Verfahren trägt zum deutlichen Ausdruck des Respekts bei.

Wie eingangs erwähnt, sind Visitenkarten das erste Aushängeschild bei einem persönlichen Zusammentreffen, sie sollten deshalb stets makellos aussehen. Handschriftlich korrigierte Karten oder Eselsohren gelten als unprofessionell. Durch die Verwendung von Visitenkartenetuis kann man eine perfekte Form sicherstellen. Zudem zeugt dies von guter Vorbereitung auf den Geschäftstermin und einen hohen Grad von Professionalität.